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1500 beim Dortmunder Bildungsstreik!

In der Dortmunder Innenstadt gab es am Donnerstagmorgen erneut eine Bildungsstreik Demo.
Laut Polizei gab es 1500 Demonstranten, 500 mehr als im Vorfeld erwartet. „Das ist ein großer Erfolg für das Streikbündnis, und ein Zeichen an die Politiker, dass wir uns die Misstände in der Schulpolitik nicht gefallen lassen.“, so Tom Bühler, stellvertretender Vorsitzender der Bezirksschülervertretung Dortmund.

Auf der Agenda der Streikenden stehen unter anderem die Forderungen nach umlage-finanzierten Ausbildungsplätzen, Übernahme für alle Auszubildenden, kleineren Klassen sowie besserer Ausstattung der Schulen. Die Demonstration fand bewusst während der Schul-, Uni-, und Arbeitszeit statt. „Wir haben uns für einen Bildungsstreik entschieden, weil diese Form für mehr Aufmerksamkeit sorgt und es den Politiken somit schwerer fällt wegschauen.“ so der 17-jährige Schüler weiter.

Nur auf Konfrontation ankommen lassen, wollte es das Bündnis aber nicht. Im Vorfeld wurden alle Schulleiter angeschrieben und um Verständnis für den Bildungsstreik geworben. Von der Bezirksschülervertretung wurden an die demonstrierenden Schüler Teilnahmebestätigungen verteilt. Auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und das StuPa (Studierenden Parlament) der TU-Dortmund haben spontan ihre Unterstützung für den Bildungsstreik beschlossen. „Wir wollen mit dem Bildungsstreik auch Druck auf die Unileitung aufbauen, weil diese es versäumt hat, für ausreichende Kapazitäten zu Semester-beginn zu sorgen.“ so Finn Siebert, Mitglied des Bildungsstreikbündnisses. „Wir fordern, dass so viele Kapazitäten geschaffen werden, bis alle Zulassungsbeschränkungen an den Unis aufgehoben werden und alle Absolventen auch in den Master kommen. Dafür muss das Rektorat endlich aktiv werden. Aber es braucht natürlich auch einfach mehr Geld für Bildung.“ So der 25 Jährige Informatikstudent weiter.

Presse mit Fotostrecken:

derwesten
Ruhr Nachrichten

Bericht WDR Lokalzeit Dortmund

Morgen ist Bildungsstreik in Dortmund und bundesweit!

An den Katharinentreppen startet Morgen früh (Donnerstag 17.11 10.30 Uhr) die Bildungsstreik Demo. Die VeranstalterInnen rechnen mit „hunderten SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden, die gemeinsam für eine bessere Bildung demonstrieren“, so Tom Bühler vom Bildungsstreikbündnis.

Auf der Agenda der Streikenden stehen unter Anderem die Forderungen nach Umlage-finanzierten Ausbildungsplätzen, Übernahme für Alle und besserer Betreuung und Ausstattung in Schulen. Für die Finanzierung des ganzen hat das Bündnis auch einen Vorschlag: „Wir wollen nicht, dass Milliarden von öffentlichen Geldern für die Bankenrettung ausgegeben wird.

Für die Krise sollen die zahlen, die sie verursacht haben, dann ist auch mehr als genug für ein gutes Bildungssystem da.“ erklärt Bühler weiter. Die Demonstration findet bewusst während der Schul-, Uni-, und Arbeitszeit statt. „Wir haben uns bewusst für einen BildungsSTREIK
entschieden, weil diese Form für mehr Aufmerksamkeit sorgt und die PolitikerInnen sonst gerne einfach weg schauen.“ so der 17-jährige Schüler weiter. Auf Konfrontation ankommen lassen, will es das Bündnis aber auch nicht. Im Vorfeld wurden alle SchulleiterInnen angeschrieben und um Verständnis für den Bildungsstreik geworben. Auch Teilnahmebestätigung werden von der BezirksschülerInnenvertretung verteilt. Diese können die SchülerInnen dann in ihrer Schule zusammen mit einer Entschuldigung abgeben.

Auch der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und das StuPa (Studierenden Parlament) der TU-Dortmund haben auf der StuPa-Sitzung am Dienstag spontan ihre Unterstützung für den Bildungsstreik beschlossen. „Wir wollen mit dem Bildungsstreik auch Druck auf die Unileitung aufbauen, weil diese es total versäumt hat, für ausreichende Kapazitäten zu Semesterbeginn zu sorgen.“ So Finn Siebert, der den Antrag im Studierendenparlament stellte. „Wir fordern, dass so viele Kapazitäten geschaffen werden, bis alle Zulassungsbeschränkungen an den Unis aufgehoben werden, und alle AbsolventInnen auch in den Master kommen. Dafür muss das Rektorat endlich aktiv werden aber es braucht natürlich auch einfach mehr Geld
für Bildung.“ So der 25 Jährige Informatik Student weiter.

Der Aufruf zum Bildungsstreik in Dortmund wird unter anderem Unterstützt
von:

BezirksschülerInnenvertretung, Grüne Jugend, Komitee für freie Bildung, Linksjugend [’solid], SAV, SDAJ, TU-AStA, TU-StuPa und Verdi Jugend

Im ganzen Bundesgebiet sind am Donnerstag in mehr als 40 Städten Demonstrationen angekündigt. Der bundesweite Aufruf (www.bildungsstreik.net) wird von zahlreichen ASt‘en, SchülerInnenvertretungen und der DGB-Jugend unterstützt.